Lucca: Mauern, Türme und lebendige Stadtgeschichte
Unterkünfte in Lucca
Lucca verbindet ein außergewöhnlich geschlossenes Stadtbild mit Wegen, die Kultur und Bewegung unmittelbar zusammenführen. Die Mura di Lucca sind bis heute vollständig erhalten und erstrecken sich über mehr als vier Kilometer als städtischer Park. Sie können kostenlos zu Fuß oder mit dem Fahrrad begangen beziehungsweise befahren werden. Für einen Aufenthalt mit unterschiedlichen Interessen ist das ein klarer Ausgangspunkt: Stadtgeschichte liegt hier nicht nur in einzelnen Gebäuden, sondern begleitet den Weg rund um die Stadt.
Lucca zu Fuß und mit dem Fahrrad entdecken
Auch der Parco fluviale del Serchio bietet eine eigene Möglichkeit, Lucca aktiv zu erleben. Dort verläuft ein 11 Kilometer langer Rundweg für Fußgänger und Radfahrer von der Umgebung der Ponte San Quirico bis zur Ponte San Pietro und zurück. Die Ciclopedonale Puccini führt durch die von Mauern umgebene Stadt Lucca und schließt das Puccini Museum als Station der Route ein. Damit lässt sich ein musikalisches Thema mit einer Fahrt oder einem Spaziergang durch das Stadtgebiet verbinden. Für die Ankunft ist der Bahnhof Lucca ein gut erkennbarer Orientierungspunkt: Er liegt an der Piazza Ricasoli direkt außerhalb der Stadtmauern und ist in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Wenn Sie eine Unterkunft in Lucca auswählen, können Sie deshalb zuerst überlegen, ob Ihr Programm vor allem die Mauern, die Türme, die Museen oder die Wege am Fluss und durch die Stadt einschließt. Die genannten Orte geben dafür konkrete Schwerpunkte vor.Türme, Plätze und Ausblicke
Der Torre Guinigi ist 45 Meter hoch und trägt einen Dachgarten, in dem Steineichen wachsen. Zusammen mit dem nahe gelegenen Torre delle Ore gehört er zu den zwei erhaltenen Türmen unter den etwa 130 mittelalterlichen Türmen Luccas. Die Terrasse des Torre Guinigi erreichen Sie über 25 Treppenläufe mit 230 Stufen. Bei klarer Sicht reicht der Blick über die Stadt, die grünen Hügel und Berge, die Apuanischen Alpen im Nordwesten, den Apennin im Nordosten und den Monte Pisano im Süden. Auch die Türme der Sakralbauten eröffnen besondere Perspektiven. Der Glockenturm der Cattedrale di San Martino wurde nach Restaurierungsarbeiten im August 2016 für die Öffentlichkeit geöffnet. Er ist etwa 60 Meter hoch, der Aufstieg umfasst 217 Stufen, und von der Glockenstube bietet sich ein 360-Grad-Panorama über Lucca und die Ebene von Lucca. Im Juni 2023 wurde außerdem der Aufstieg zum Glockenturm der Basilica di San Frediano ermöglicht. Der Turm ist 55,20 Meter hoch und bietet durch seine 31 Öffnungen einen besonderen Blick auf die Altstadt und die Ebene von Lucca. Die Piazza Anfiteatro entstand über einem römischen Amphitheater aus dem 1. oder 2. Jahrhundert n. Chr., das elliptisch angelegt war. Die heutige Piazza Anfiteatro wurde ab 1830 vom Architekten Nottolini geschaffen. In der Cattedrale di San Martino fallen die asymmetrische Fassade und der Renaissance-Sarkophag der Ilaria del Carretto auf. Die Kathedrale wurde 1070 von Papst Alessandro geweiht.Museen, Garten und lokale Traditionen
Das Puccini Museum – Casa Natale liegt im Herzen von Lucca zwischen der Piazza Cittadella und der Corte San Lorenzo. Dort befindet sich die Wohnung, in der Giacomo Puccini am 22. Dezember 1858 geboren wurde und seine Kindheit und frühe Jugend verbrachte. Das Museum zeigt originale Einrichtungsgegenstände, eigenhändige Partituren und den Steinway-&-Sons-Flügel, auf dem Puccini sein unvollendetes letztes Meisterwerk Turandot komponierte. Ein anderes historisches Thema vermittelt das Museum des Via-Francigena-Entry-Points. Es befindet sich in der ehemaligen Casa del Boia und bietet einen interaktiven multimedialen Rundgang. Im Kasernenbereich des Baluardo San Salvatore gehört außerdem ein Hospitality-Bereich mit Cafeteria, Erfrischungs- und Ruhebereich dazu, in dem Sie sich vor dem Weitergehen ausruhen und erfrischen können. Der Orto Botanico di Lucca erstreckt sich auf zwei Hektar an der Südostseite der historischen Altstadt. Er wurde 1820 als wissenschaftlicher Garten eingerichtet, bewahrt vom Aussterben bedrohte Arten und Sorten und unterstützt botanische Forschung und Bildung. Zur kulturellen Eigenart der Stadt gehört außerdem die Luminara di Santa Croce, eine tief in der Geschichte Luccas verwurzelte Tradition. Bei der regionalen Küche können Sie nach Tordelli fragen: Im Lucca-Gebiet heißen so gefüllte Teigtaschen mit Fleisch und Fleischragù, die klassische geriffelte Halbmondform haben. Für die weitere Orientierung auf dieser Lucca-Auswahl stehen außerdem folgende Orte zur Verfügung: Antisciana, Sant'Anna di Stazzema, Fosciandora, Corsanico, Castiglione di Garfagnana, Vallico di Sotto, Partigliano, Cardoso, Renaio, Gramolazzo, Ghivizzano, Marlia, Casatico, Cerageto, Campolemisi, Gorfigliano, Trassilico, Piaggiori, Verciano, Pugliano, Capezzano, Motrone, Villa Collemandina, Altopascio, Capannori, Massarosa, Montecarlo, Porcari, Segromigno, Camaiore, Forte Dei Marmi, Bagni Di Lucca, Barga, Borgo A Mozzano, Castelnuovo Di Garfagnana, Coreglia Antelminelli, Fabbriche Di Vallico, Giuncugnano, Seravezza, Lucca, Minucciano, Pietrasanta, Stazzema, Pescaglia, Camporgiano, Piazza Al Serchio, Viareggio, Gallicano, Vergemoli, Careggine, San Romano In Garfagnana, Molazzana, Torre, Pieve Fosciana, Sillano, Vagli Sotto, Villa Basilica.Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.