Capannori entdecken
Unterkünfte in Capannori
Capannori zwischen Kultur, Landschaft und Wegen
Capannori verbindet historische Kultur, geschützte Landschaften und verschiedene Möglichkeiten für aktive Tage. Sie können hier Museums- und Kirchenkunst mit Villen, Wanderwegen, einer Fahrradrundtour und regionaler Gastronomie verbinden. Dabei stehen nicht nur einzelne Sehenswürdigkeiten im Mittelpunkt: Die Gemeinde zeigt unterschiedliche Seiten der toskanischen Ebene und ihrer Hügel, sodass Sie Ihre Ausflüge nach Interesse und gewünschtem Tempo zusammenstellen können.
Museen, Kirchen und Villen
Ein guter kultureller Ausgangspunkt ist das Museo Athena, das städtische Museum der Gemeinde Capannori. Es befindet sich in einem dreistöckigen Palast aus dem 17. Jahrhundert und umfasst eine archäologische sowie eine ethnografische Abteilung. Einen weiteren historischen Schwerpunkt bildet die Pieve di San Gennaro. Sie wurde wahrscheinlich im Zeitalter des San Frediano im 6. Jahrhundert gegründet und bewahrt eine unversehrt erhaltene romanische Kanzel aus dem Jahr 1162. Die Kanzel ist vom Maestro Filippo signiert.
Auch die Villen gehören zum charakteristischen Kulturerbe der Gegend. Im Gebiet von Capannori können etwa 150 größere und kleinere Villen besichtigt werden. Wohlhabende Lucceser Kaufleute errichteten sie vom 15. bis zum 19. Jahrhundert; sie waren im Handel und im Bankwesen tätig. Zur Villa Torrigiani führt eine etwa 700 Meter lange Zypressenallee. Die Quercia delle Streghe ist über die von San Martino in Colle herabführende vicinale Straße zugänglich.
Wandern, Radfahren und astronomische Perspektiven
Wenn Sie Bewegung in Ihre Tage einplanen möchten, bietet das nördliche Wanderwegenetz der Gemeinde 17 Wanderrouten durch das hügelige und gebirgige Gebiet der Hochebene Pizzorne. Die Pizzorne ist Teil des Toskanisch-Emilianischen Apennins. Die Wege führen durch Wälder und bieten Panoramablicke über die Ebene von Lucca. Damit unterscheiden sich die Wandererlebnisse deutlich von den kulturellen Zielen im Siedlungs- und Villengebiet.
Auch die Via Francigena verläuft in Capannori in zwei Varianten. Die nördliche führt über die grünen Höhen der Pizzorne, die südliche durch die Landschaft des Monte Pisano. Beide Varianten können auch mit dem Fahrrad befahren werden. Eine weitere Möglichkeit für eine Radtour ist Le Ville della Lucchesia, eine Fahrradrundtour mit Start in Capannori, die der Erkundung der Schönheiten der Ebene von Lucca dient.
Das Astronomische Observatorium von Capannori (OAC) ist eine Beobachtungsstation auf dem Berg Gallonzora nahe dem Dorf Vorno. Dieser konkrete Standort ergänzt die Wege und Kulturziele um einen Blick auf die astronomische Forschung, ohne dass Sie die verschiedenen Themenbereiche zu einem einzigen Ausflugsziel zusammenfassen müssen.
Geschützte Natur, Kamelien und regionale Aromen
Das Bosco del Bottaccio ist als Zona Speciale di Conservazione (IT5120101) und als Ramsar-Gebiet unter dem Namen „ex lago e padule di Bientina“ anerkannt. Ein anderes Naturthema begegnet Ihnen im Garten Camellietum Compitese, der mehr als 1.000 Kamelienarten beherbergt. Im Borgo delle Camelie sind die Nebenwege für den Verkehr gesperrt; sie führen zwischen Häusern und kleinen Gemüsegärten hindurch.
Für die Verbindung von Landschaft und Genuss gehört Capannori zu den wichtigsten Gebieten der „Strada del Vino e dell’Olio Lucca Montecarlo Versilia“. Diese touristisch-gastronomische Route erstreckt sich über die Hügel von Lucca, Montecarlo, die Versilia und das Serchio-Tal. So können Sie bei der Wahl Ihrer Unternehmungen zwischen Kultur, Natur, Rad- und Wandertagen sowie regionaler Wein- und Olivenkultur wechseln.
Weitere Ziele zur Orientierung
Für eine feinere Auswahl weiterer Ziele können Sie außerdem Camigliano, Gragnano, Matraia, Carraia, Colle Di Compito, Massa Macinaia, Petrognano, Pieve Di Compito, Ruota, Valgiano, Lappato, San Ginese Di Compito, Vorno, S.Andrea In Caprile, Lammari, Lunata, San Leonardo In Treponzio, Corte Polito, All'erta und San Gennaro öffnen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lucca.