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San Gimignano: Türme, Kunst und Vernaccia in der Toskana

Unterkünfte in San Gimignano

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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San Gimignano zeigt Ihnen die Toskana in einer ungewöhnlich klaren historischen Form. Das historische Zentrum liegt auf einer Anhöhe und beherrscht die umliegende Landschaft. Zugleich bewahrt es seine architektonische Einheitlichkeit und den ursprünglichen Stadtgrundriss. Die charakteristische Silhouette wird von 14 markanten Türmen geprägt. Für die Wahl Ihres Aufenthalts entsteht so ein Ziel, in dem Stadtbild, Kunst, Geschichte, Wege und Wein eng mit dem Ort verbunden sind.

Stadtbild und historische Orte

Einer der beiden Hauptplätze ist die Piazza della Cisterna, deren Erscheinungsbild von einem zentralen Brunnen geprägt wird. Einen weiteren markanten Orientierungspunkt bildet die Rocca di Montestaffoli, eine im 14. Jahrhundert errichtete Festung. Der Torre Grossa, auch Torre del Podestà genannt, wurde 1311 errichtet und ist mit 54 Metern bis heute der höchste Turm von San Gimignano. Seine Benennung und Höhe gehören zu den prägenden Daten des Stadtbilds, ohne dass daraus weitere Besuchs- oder Zugangsmöglichkeiten abgeleitet werden sollten. Die Kathedrale von San Gimignano bewahrt Meisterwerke der italienischen Kunst des 14. und 15. Jahrhunderts. Im Palazzo Comunale, auch Palazzo Pubblico genannt, befinden sich das Stadtmuseum und die Pinakothek von San Gimignano. Die Musei Civici vermitteln Geschichte von etruskischen Funden bis zur zeitgenössischen Kunst und zeigen damit eine große zeitliche Spannweite.

Kirchen, Sammlungen und Kunst

Die Chiesa di San Lorenzo in Ponte ist eine kleine romanische Kirche aus dem 13. Jahrhundert, die wahrscheinlich auf den Resten einer älteren Kirche errichtet wurde. Sie besitzt einen umfangreichen Freskenzyklus mit Darstellungen der Hölle, des Fegefeuers und des Paradieses. Cenni di Francesco führte ihn zu Beginn des zweiten Jahrzehnts des 15. Jahrhunderts aus. Auf einem Fresko wurde das Gesicht der Madonna mit dem Kind in der Glorie in den Jugendjahren von Simone Martini gemalt. Zur Geschichte der örtlichen Versorgung gehört die Spezieria di Santa Fina. Sie wurde 1253 dem Spedale Santa Fina angegliedert, das Mitte des 13. Jahrhunderts gegründet worden war. Das Museo d’Arte Sacra di San Gimignano befindet sich im ehemaligen Dormitorium der Kapläne. Seine Sammlung umfasst Gemälde, Skulpturen, Flachreliefs, illuminierte Handschriften, Textilien und Silberarbeiten aus Kirchen und Klöstern der Umgebung. Zum Museum gehört außerdem Bartolo di Fredis Madonna della Rosa, die als eines der raffiniertesten Werke des sienesischen Malers gilt. Das Museo Archeologico e della Via Francigena di San Gimignano ergänzt diesen kunsthistorischen Schwerpunkt um einen Bereich zur mittelalterlichen Herstellung von Glas und Keramik. So lässt sich die Entwicklung des Ortes nicht nur über repräsentative Gebäude und Malerei, sondern auch über handwerkliche Zeugnisse nachvollziehen.

Wege und Vernaccia

Die Via Francigena führt durch San Gimignano; die Etappe 31 endet im historischen Zentrum der Stadt. Damit gehört der Ort auch zu einer überregional bekannten Route, deren Verlauf unmittelbar mit dem Zentrum verbunden ist. Eine andere Möglichkeit, San Gimignano über eine regionale Spezialität kennenzulernen, bietet die Vernaccia di San Gimignano Wine Experience – La Rocca. Dort sind Weinproben nach vorheriger Reservierung mit Unterstützung erfahrener Sommeliers möglich. Für die Anreise mit dem Auto liegen die Parkplätze von San Gimignano nördlich und südlich der Stadt und erleichtern Besuchern den Zugang. Wenn Sie Ihre Reiseplanung über San Gimignano hinaus fortsetzen möchten, können Sie außerdem Montauto und Ulignano in Ihre weitere Suche einbeziehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Siena.

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