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Colle Di Val D'elsa entdecken

Unterkünfte in Colle Di Val D'elsa

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Colle di Val d'Elsa verbindet bedeutende Zeugnisse toskanischer Geschichte mit Wegen durch Stadt und Landschaft. Sie können hier Museen und sakrale Kunst mit Abschnitten der Via Francigena, einem 22 Kilometer langen Rundweg und dem Flussweg SentierElsa verbinden. Dadurch eignet sich der Ort für eine Reise, bei der Kultur, Bewegung und ruhige Landschaftserlebnisse nebeneinander Platz finden.

Museen, Kunst und sichtbare Stadtgeschichte

Das Museo del Cristallo befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Glashütte Boschi. Der Ort bewahrt damit die Erinnerung an einen früheren industriellen Zusammenhang, während das archäologische Museum im Palazzo Pretorio weiter zurückführt: Zu sehen sind etruskische, römische und mittelalterliche Funde. Zum Museum gehören außerdem der Giardino delle Arti und die Stanze della Memoria „Gracco Del Secco“. Einen anderen Zugang zur Stadt bietet der Weg zeitgenössischer Kunst zwischen Ober- und Unterstadt. Die Straßen werden dabei zu einer Galerie unter freiem Himmel. Im Museo San Pietro wird die Geschichte von Colle durch sakrale und bürgerliche Kunst nachgezeichnet. Die sakralen Werke veranschaulichen die Entwicklung des Glaubens im Valdelsa von den Anfängen bis zur Entstehung der Diözese Colle. Ergänzt wird die Sammlung durch bürgerliche Bestände des 19. und 20. Jahrhunderts, darunter Werke von Antonio Salvetti und Walter Fusi, sowie die Sammlungen von Walter Fusi und Romano Bilenchi. Eine Auswahl aus der Bibliothek von Romano Bilenchi zeigt außerdem Werke von Ottone Rosai, Moses Levy und Mino Maccari. Zur sakralen Architektur gehört die Kirche Santa Caterina d’Alessandria, die seit dem Ende des 13. Jahrhunderts urkundlich belegt ist. In Santa Caterina befindet sich eine polychrome Terrakottagruppe mit der Beweinung Christi von Zaccaria Zacchi, geschaffen zwischen 1504 und 1506. Im Duomo di Colle bewahrt die Cappella del Sacro Chiodo in einem Tabernakel einen der Nägel auf, die für die Kreuzigung Christi verwendet wurden. Der Palazzo Campana ergänzt das Stadtbild als Beispiel toskanischer manieristischer Architektur des 16. Jahrhunderts. Auch die Verbindung von Bauwerk und Umgebung ist bemerkenswert: Das Convento di San Francesco ist durch die neunteilige Ponte di San Francesco mit dem Borgo verbunden; die Brücke wurde 1338 fertiggestellt. Vom Bastione di Sapia, einem restaurierten alten Militärbauwerk mit verstärkendem Turm, bietet sich ein weiter Blick auf das Convento di San Francesco und den Duomo.

Wege zwischen Francigena und Elsa

Colle di Val d'Elsa liegt an der Via-Francigena-Etappe 32 zwischen San Gimignano und Monteriggioni. Im Gemeindegebiet verläuft ein Weg durch das Stadtzentrum, ein weiterer führt durch die Landschaft. Wer eine eigenständige Rundtour sucht, findet mit dem Anello della Francigena Colligiana einen 22 Kilometer langen Rundweg mit Start und Ziel in Colle di Val d'Elsa. Eine andere Landschaftsperspektive eröffnet der SentierElsa. Der etwa 4 Kilometer lange Flussweg beginnt an den hydraulischen Anlagen Steccaia und Callone Reale. Im Abschnitt Diborrato bilden die Wasser des Elsa einen etwa 15 Meter hohen Wasserfall und einen kleinen See mit einer Tiefe von ungefähr 10 Metern. Der Fluss gilt als badetauglich und ist im Sommer ein Ziel für viele Badende. Damit stehen für Ihre Tagesplanung unterschiedliche Formen des Draußenseins nebeneinander: eine historische Fernroute, ein Rundweg mit festem Ausgangspunkt und ein Weg, der dem Fluss folgt. Für die Orientierung vor Ort verbindet die Stadtbuslinie 202 das Busterminal in der Via Bilenchi mit der Haltestelle „Parcheggio Rimembranza“ am Eingang zur Colle Alta. Das ist besonders dann ein relevanter Anhaltspunkt, wenn Sie die verschiedenen Ebenen der Stadt in Ihre Besichtigungen einbeziehen möchten.

Archäologie und regionale Tradition

Im Ortsteil Dometaia umfasst der Archäologische Park 56 Gräber. Ihre Datierung reicht von der Mitte des 6. Jahrhunderts v. Chr. bis zu den ersten Jahren des 2. Jahrhunderts n. Chr. Vor Ort veranstaltete pädagogische Workshops ermöglichen simulierte Ausgrabungen, Landschaftsstudien und die Bearbeitung von Ton. Eine kulinarische Tradition begegnet Ihnen bei der Sagra della Miseria in Santa Caterina, bei der Kostproben der traditionellen bäuerlichen Küche angeboten werden. Zusammen mit den Museen, Kirchen und Wegen ergibt sich so ein Zugang zu Colle di Val d' Elsa, der nicht nur einzelne Sehenswürdigkeiten, sondern auch Kunst, Geschichte, Landschaft und regionale Esskultur berücksichtigt. Für die weitere Orientierung können Sie anschließend die Zielseiten zu Campiglia Dei Foci, Borgatello und Castel San Gimignano aufrufen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Siena.

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