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Rocchette – Mauern, Rocca und Wege über dem Albegna

Unterkünfte in Rocchette

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Rocchette verbindet eindrucksvolle Geschichte mit einer Landschaft, die sich am besten zu Fuß und mit Zeit für einzelne Entdeckungen erschließt. Rocchette di Fazio liegt auf einem felsigen Sporn über dem Fluss Albegna und galt wegen seiner strategischen Verteidigungslage als wichtige Festung. Erstmals wurde der Ort 1216 unter dem Namen Rocchetta als „castrum“ erwähnt. Die Steinhäuser stehen auf dem Kamm hoher Kalksteinfelsen und geben dem Ziel seinen markanten Charakter.

Festungsmauern, Rocca und Santa Cristina

Die Verteidigungsmauern von Rocchette di Fazio wurden im 13. Jahrhundert von den Aldobrandeschi zum Schutz der alten Aldobrandeschi-Burg errichtet. Der Mauerring ist sechseckig und besitzt zwei rundbogige Zugänge. Einer davon heißt Porta del Castello. Entlang der Mauern sind noch fünf Türme erhalten; der höchste ist Teil der Rocca Aldobrandesca. Die Burganlage wurde im 15. Jahrhundert von Siena vollständig wiederaufgebaut.

Von der Rocca Aldobrandesca reicht der Blick bei klarer Sicht vom Monte Amiata bis zum Argentario. Damit steht neben der Baugeschichte auch die besondere Lage über dem Albegna im Mittelpunkt eines Besuchs. Wer historische Details gern direkt an der Architektur entdeckt, sollte außerdem die Pieve di Santa Cristina beachten: Über ihrem Portal ist ein Templerkreuz sichtbar, im oberen Teil der Fassade befindet sich eine Rosette. Die Kirche Santa Cristina besitzt Fresken aus dem Jahr 1400.

Auch die örtliche Tradition gehört zum kulturellen Bild von Rocchette. Jedes Jahr im April erneuert sich eine volkstümliche Tradition von Wettbewerben im improvisierten Gesang, die mit dem Dichter Tribuno Tonini verbunden ist. Der April setzt damit einen eigenen Akzent für Reisende, die neben Mauern, Türmen und Kirchen auch lebendige regionale Bräuche kennenlernen möchten.

Wanderwege mit unterschiedlichen Profilen

Für die Tagesplanung stehen mehrere klar beschriebene Möglichkeiten zur Auswahl. Der Sentiero del Parco ist ein mittelschwerer Spazierweg mit 3 Kilometern Länge und etwa 200 Metern Höhenunterschied. Der Bellafreddi-Weg beginnt in Rocchette di Fazio und führt an einem Brunnen vorbei, den Leopold von Lothringen im 18. Jahrhundert restaurieren ließ. Als mittelschwerer Rundweg ist er ungefähr 3 Kilometer lang und weist 270 Meter Höhenunterschied auf.

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Der Bellafreddi-Weg verbindet Natur- und Geschichtserlebnis zudem mit einem erhaltenen Abschnitt des alten Straßenpflasters der Strada del Sale. Er ist rot markiert. Vom Pozzo Diavolo kann man entlang des Albegna den Zugang zum Sentiero del Parco erreichen und so einen größeren Rundweg bilden. Die beiden Wege bieten damit unterschiedliche Anhaltspunkte für Ihre Planung: Der Sentiero del Parco bleibt mit seiner angegebenen Länge und seinem Höhenunterschied überschaubar, während der Bellafreddi-Weg zusätzlich historische Wegspuren und eine mögliche Erweiterung einbezieht.

Auch mit dem Fahrrad lässt sich Rocchette einbeziehen. Eine 40 Kilometer lange Route für Gravel- und MTB-Fahrräder erreicht Rocchette di Fazio nach einem etwa 3 Kilometer langen Anstieg. Wenn Sie eine Unterkunft suchen, können Sie deshalb überlegen, ob für Ihre Reise eher die Festungsgeschichte, die Aussicht, Spazierwege oder eine sportliche Radtour den Schwerpunkt bildet. So lässt sich der Aufenthalt im eigenen Tempo zwischen Kultur und aktiven Tagen gestalten, ohne die verschiedenen Erlebnisse zu vermischen.

Weitere Orte für Ihre Reiseplanung

Für zusätzliche Ziele innerhalb derselben Auswahl können Sie auch Monterotondo Marittimo, Montevitozzo, Borgo Carige, Valpiana, Casone, Le Rocchette, La Torba und Isola Del Giglio ansehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Grosseto.

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