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Strove – Burgengeschichte und Wege in der Montagnola Senese

Unterkünfte in Strove

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Strove zwischen Burgenspur und Landschaftswegen

Strove ist ein kleines Dorf in der ruhigen, ländlichen Siedlungslandschaft der Montagnola Senese. Sein Charakter erschließt sich dort, wo Ortsform, Geschichte und Wege durch die Landschaft zusammenkommen. Wenn Sie für Ihre Toskana-Reise einen Ort mit konkreter historischer Spur und mehreren beschriebenen Wander- und Radrouten suchen, steht hier nicht ein einzelner Höhepunkt im Mittelpunkt, sondern die Verbindung aus Dorf, Wegen, regionaler Küche und dem Umfeld der Via Francigena.

Die Burg im Ortsbild

Die erste dokumentierte Erwähnung der Burg von Strove, des sogenannten „castrum“, stammt aus dem Jahr 994. Strove war eine der Burgen der Familie Lambardi di Staggia. Auch die heutige Siedlungsform bewahrt diese Geschichte: Die kreisförmige Form der heutigen Siedlung bewahrt die Spur der früheren Burg und ihres Turms von Strove. Wer durch den Ort geht, begegnet damit einer Struktur, in der die frühere Befestigung nicht nur als Jahreszahl, sondern auch in der Form des Dorfes präsent bleibt.

Zu Fuß auf historischen Wegen

Die Etappe 32 der Via Francigena führt zu Fuß von San Gimignano nach Monteriggioni und ist 31 Kilometer lang. Auf dieser Etappe führt der Weg an der Pieve di Strove vorbei. Die Widmung der Kirche San Martino deutet auf die Einordnung von Strove an einem der Trassenverläufe der Via Francigena hin und stützt diese Einordnung. Eine andere Wegbeschreibung führt von Strove nach Abbadia a Isola. Dieser Weg dauert etwa eine Stunde und führt durch Wald und Landschaft sowie über eine alte, von Trockenmauern gesäumte Straße. Vom Weg zwischen Strove und Monteriggioni bietet sich bei Abbadia a Isola ein Blick über das Val d’Elsa und auf das Castello di Monteriggioni. So verbindet sich die Bewegung durch die Landschaft mit einem konkreten Blick auf das Tal und die Festungsanlage.

Radroute, Außenansicht und regionale Einkehr

Auch mit dem Fahrrad ist Strove in eine benannte Verbindung eingebunden: Die Radroute von Casole d’Elsa nach Monteriggioni erreicht Strove nach Castel Pietraio. Diese Route kreuzt an mehreren Stellen die antike Via Francigena. Für Castelpietraio gilt zugleich, dass es nur von außen besichtigbar ist. Bei der Planung lassen sich daher die Radroute und der äußere Blick auf Castelpietraio als unterschiedliche Besuchsaspekte betrachten. Die Locanda di Strove bietet Gerichte und Produkte aus der Region sowie traditionelle Pizzen an. Neben der Locanda di Strove befindet sich ein Hostel mit 12 Schlafplätzen für Wanderer. Auf dem Spazierweg von Strove nach Monteriggioni kommt man außerdem an einer Zucht von Schweinen der Rasse Cinta Senese vorbei, die halbwild gehalten werden. Diese Verbindung aus regionaler Küche, Wanderweg und ländlicher Umgebung gibt dem Aufenthalt einen klaren Bezug zur Landschaft der Montagnola Senese.
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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Monteriggioni.

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