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Montescudaio – Kulturerbe, Wein und Landschaft

Unterkünfte in Montescudaio

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Montescudaio verbindet bemerkenswert dichtes Kulturerbe mit Wein- und Brottradition sowie geschützten Landschaftsräumen. Wenn Sie bei Ihrer Toskana-Reise Kultur, regionale Spezialitäten und ruhigere Naturerlebnisse miteinander verbinden möchten, bietet der Ort dafür unterschiedliche Anknüpfungspunkte. Die historischen Stationen reichen von mittelalterlichen Anlagen bis zu sakraler Kunst, während der Montescudaio DOC und die Verbindung mit toskanischem Holzofenbrot einen eigenen kulinarischen Charakter prägen.

Sakrale Kunst und lokale Geschichte

In der Chiesa di Santa Maria Assunta befinden sich eine bemalte Marmorskulptur des heiligen Franz von Paola aus dem 18. Jahrhundert sowie ein der venezianischen Schule des 17. Jahrhunderts zugeschriebenes Gemälde der Verkündigung. Der Zugang zur Kirche erfolgt über die Via del Borgo. Eine weitere Station ist das Oratorio della Santissima Annunziata, das im 15. Jahrhundert gegründet und in den 1930er-Jahren umfassend umgestaltet wurde. Dort werden zwei glasierte Terrakottafiguren aufbewahrt: die Verkündigte und der verkündende Engel. Der Zugang führt über die Via della Madonna neben dem Rathaus; dabei sind zwei kleine Stufen zu überwinden. Das CeDiAS widmet sich der Geschichte und Archäologie des Bassa Val di Cecina, insbesondere von Montescudaio, und reicht dabei von der Vorgeschichte bis zum 20. Jahrhundert. Zum Programm gehören Ausstellungen, Vorführungen, pädagogische Workshops und Fortbildungsveranstaltungen. So lässt sich die lokale Vergangenheit nicht nur über einzelne Bauwerke, sondern auch über eine zeitlich weit gespannte Auseinandersetzung mit der Region einordnen.

Türme, Mauern und die Badia di Santa Maria

Die Torre Civica steht neben dem ehemaligen Rathaus von Montescudaio. Der Turm stammt aus dem 12. Jahrhundert und beherbergt ein Museum mit Funden aus den archäologischen Ausgrabungen der Badia di Santa Maria. Die archäologische Stätte war ein Benediktinerinnenkloster. Gegründet wurde die Badia di Santa Maria am 3. Oktober 1091 von Gherardo V della Gherardesca. Zu den erhaltenen Überresten gehören Mauern, ein Kreuzgang und Bestattungen. Auch die Burgmauern erzählen von der befestigten Geschichte des Ortes. Sie sind bis zu 15 Meter hoch; in den nördlichen und südlichen Abschnitten bewahren sie die ursprüngliche Mauerstruktur. An der Piazza Matteotti befindet sich außerdem das Geburtshaus des Bildhauers Italo Griselli. Die Guardiola ist Montescudaios einzige erhaltene Wachturm-Anlage. Von dort reicht der Ausblick von der Ebene des Cecina bis zum Tyrrhenischen Meer.

Wein, Brot und geschützte Landschaft

Der Montescudaio DOC umfasst rote und weiße Weine. Der Weißwein kann auch als trockener, halbtrockener oder süßer Vin Santo hergestellt werden. Montescudaio ist außerdem als Città del Pane mit toskanischem Brot verbunden, das im Holzofen gebacken wird. Diese beiden Traditionen geben der regionalen Küche klar erkennbare Bezugspunkte. Für Naturerlebnisse steht unter anderem der Komplex Giardino Scornabecchi, der vollständig im geschützten Gebiet Giardino–Belora–Fiume Cecina liegt. Der Parco urbano del Boschetto verfügt über einen ausgestatteten Bereich mit Kinderspielmöglichkeiten und Naturwegen. Montescudaio ist zudem mit einem Radausflugsweg entlang der Strada del Vino verbunden. Die Area Sportiva il Boschetto ist über die Via del Boschetto zugänglich. Für Ihre weitere Toskana-Recherche können Sie auch Fiorino, Navacchio, Sasso Pisano, Vicopisano, Usigliano, Peccioli, Vecchiano und Casino di Terra entdecken.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pisa.

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