Castellina Marittima – Wanderwege, Alabaster und Wein
Castellina Marittima verbindet eine weitläufige Hügellandschaft mit Wanderwegen, Alabastergeschichte und einer ländlich geprägten Küche. Wenn Sie für Ihre Toskana-Reise Kultur, Landschaft und regionale Produkte miteinander verbinden möchten, finden Sie hier sehr unterschiedliche Anknüpfungspunkte: Rundwege beginnen im Ortszentrum, Aussichtspunkte öffnen den Blick bis zum Toskanischen Archipel, und historische Orte erzählen von Kirche, Festung und dem Abbau des „Bianco di Castellina“.
Wandern und Weitblicke
Die Percorsi Verdi von Castellina Marittima umfassen etwa 20 Kilometer gut ausgeschilderte Rundwege. Sie beginnen am Hauptplatz des Ortes und führen zu Aussichtspunkten mit Blick auf den Golf von Baratti, das Vorgebirge von Piombino, den Toskanischen Archipel, die Ebene von Pisa und die Apuanischen Alpen. Für die Orientierung stellt die Gemeinde druckbare Wanderkarten, detaillierte Unterlagen zu den einzelnen Wegen sowie GPX- und KML-Tracks bereit. Ein eigener Aussichtspunkt ist Sassi Bianchi. Von dort reicht der Blick auf die Apuanischen Alpen und den Toskanischen Archipel. Le Cave di Piero ergänzt die Landschaftserlebnisse um ein öffentliches Naturareal mit Tischen, Bänken und Grillstellen. Damit stehen bei einem Aufenthalt sowohl Rundwege mit Weitblick als auch ein klar ausgestatteter Naturort zur Auswahl, ohne dass beide Erlebnisse dasselbe bieten.Kirchen, Festung und Alabaster
Zu den sehenswürdigen Orten im Ort gehört die romanische Kirche San Giovanni Battista. Auch die Überreste der antiken Festung von Castellina Marittima gelten als sehenswerter Ort. Die antike Pieve di San Giovanni Decollato zählt ebenfalls zu den historischen Bauwerken der Gemeinde. Eine besondere kulturelle Spur ist der Alabaster. Der Abbau des „Bianco di Castellina“ gehört zum historischen Erbe von Castellina Marittima. Im zentralen Museumspunkt des Ecomuseo dell'Alabastro werden Archivmaterialien zu den Verfahren der Alabastergewinnung aufbewahrt. Das Ecomuseo dell'Alabastro ist ein mehrteiliges Museumsangebot, das Castellina Marittima, Santa Luce und Volterra umfasst. Ergänzend führt „L'arco e il tempo“ auf einem etwa ein Kilometer langen, ausgestatteten Waldweg durch Stationen zur menschlichen Evolution und verbindet diese mit dem Ausprobieren des traditionellen Bogenschießens.Oliven, Wein und ländliche Küche
Das Landschaftsbild wird von mit Oliven, Weinreben und Getreide kultivierten Hügeln, Zypressenreihen und üppiger mediterraner Macchia geprägt. In Castellina Marittima werden Oliven angebaut und Öl produziert. Auf der Tenuta del [Terriccio](Terriccio) werden 12.000 Olivenbäume der Sorten Frantoio, Moraiolo, Maurina und Rosciola auf 50 Hektar nach biologischen Anbaumethoden bewirtschaftet. Auch die Gastronomie verweist auf die Geschichte des Ortes. Sie wurzelt in der ländlichen Tradition der sogenannten „cucina povera“, die mit dem Leben der Alabastersteinbrucharbeiter verbunden ist. Zahlreiche Weingüter mit hochwertigen Weinen trugen dazu bei, dass Castellina Marittima in die Strada del vino Costa degli Etruschi aufgenommen wurde. So stehen neben den Wegen und historischen Bauwerken auch Olivenöl, Wein und die überlieferte Alltagsküche für den Charakter des Ortes.Unterkünfte in Castellina Marittima vergleichen
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