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Licciana-Nardi: Burgen, Wege und Lunigiana-Kultur

Unterkünfte in Licciana-Nardi

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Licciana-Nardi verbindet die Landschaft der Lunigiana mit Burgen, historischen Kirchen, aussichtsreichen Gebieten und regionalen Spezialitäten. Im Borgo und in den Tälern liegt der Ort im landschaftlichen Umfeld des Nationalparks Appennino Tosco-Emiliano. Wenn Sie eine Unterkunft in der nördlichen Toskana suchen und Kultur, Natur sowie ruhigere Entdeckungen miteinander verbinden möchten, bietet die Gemeinde dafür mehrere klar unterscheidbare Themen.

Landschaft zwischen Taverone und Lunigiana

Der Torrente Taverone durchquert das Gebiet von Licciana Nardi und gehört zu den größeren Nebenflüssen des Magra. Für Spaziergänge zwischen den Ortschaften steht ein dichtes Wegenetz zur Verfügung, das ganzjährig begangen werden kann. Die Gebiete von Monti und Apella sind zudem für besonders eindrucksvolle Landschaftsausblicke bekannt. Damit lässt sich der Aufenthalt nicht nur über einzelne Sehenswürdigkeiten, sondern auch über die Verbindung von Talraum, Wegen und Aussichtspunkten gestalten.

Burgen und mittelalterliche Spuren

Im Ortsteil Monti steht das Castello Malaspina Monti, eine mittelalterliche Festung. Zu seiner Anlage gehören ein massiver quadratischer Turm und unterschiedlich große runde Türme an den Ecken der Umfassungsmauer. Am Zugangsturm sind noch Schießscharten und Einfassungen für eine Zugbrücke sichtbar. Eine weitere markante Anlage ist das Castello di Bastia. Die Befestigung liegt auf einem Hügel im Taverone-Tal, stammt aus dem 13. Jahrhundert und weist architektonische Merkmale der Renaissance auf. So können Sie in Licciana-Nardi unterschiedliche historische Ebenen nebeneinander entdecken: eine mittelalterliche Festung in Monti und eine ältere Befestigungsanlage mit späteren Renaissance-Merkmalen im Taverone-Tal. Auch die religiöse Baukunst gehört zum Ortsbild. Die Pieve di Santa Maria Assunta im Ortsteil Venelia-Monti wurde im 11. Jahrhundert errichtet. Vom älteren Bau ist eine romanische Apsis aus Pietra serena erhalten. In der Pieve di San Nicolò Varano befindet sich außerdem ein Altarbild des lucchesischen Malers Angelo Puccinelli aus dem 14. Jahrhundert. Beide Orte setzen unterschiedliche Schwerpunkte: hier die romanische Apsis aus Pietra serena, dort das überlieferte Werk eines Malers aus dem 14. Jahrhundert.

Apella, Radroute und regionale Spezialitäten

Apella gilt als Geburtsort der Risorgimento-Persönlichkeit Anacarsi Nardi. Der alte Turm von Apella beherbergt seit 1995 das Agriturismo Montagna Verde und dient heute als Besucherzentrum des Nationalparks. Von Apella aus können Sie mit Mountainbike oder E-Bike auf dem 230 Kilometer langen Rundkurs Lunigiana Trail weiterfahren. Die Strecke verläuft durch Dörfer und an Burgen vorbei und stellt damit eine Verbindung zwischen Landschaft, Ortsbildern und historischem Erbe her. Zur regionalen Seite des Aufenthalts gehören Produkte aus Schweinefleisch, die Sie in Licciana Nardi und in der Lunigiana verkosten können. Genannt werden Spalla cotta und Mortadella della Lunigiana.

Historischer Ortskern und weitere Orte

La Castagna racconta ist eine historische Nachstellung, die am zweiten und dritten Oktoberwochenende auf den beiden Hauptplätzen und entlang des historischen Ortskerns stattfindet. Für die weitere Orientierung können Sie außerdem [Amola](Amola), [Apella](Apella), [Tavernelle](Tavernelle), [Pontebosio](Pontebosio) und [Monti](Monti) einbeziehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Massa-Carrara.

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