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Villafranca In Lunigiana – Geschichte, Landschaft und Wege

Unterkünfte in Villafranca In Lunigiana

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Villafranca In Lunigiana verbindet die Landschaft des mittleren Magratals mit einer ungewöhnlich dichten Geschichte. Die Gemeinde ist überwiegend von flachen und hügeligen Landschaften geprägt. Auf den sonnigsten und am besten ausgerichteten Terrassen liegen Weinberge, während das Naturschutzgebiet Fiume Magra auch Teile des Gemeindegebiets von Villafranca In Lunigiana umfasst. So entsteht ein Reiseziel, in dem historische Orte, bäuerliche Kultur, Wege und Landschaft eng nebeneinanderstehen.

Kultur zwischen Mühlen, Burgen und Dante

Eine besondere Verbindung von Kunst und Ortsgeschichte zeigt der Parco Dantesco di Malnido. Er erinnert an Dante; das Werk des Künstlers Luciano Massari entstand 2006. In der Nähe steht das Castello di Malnido, das aus dem 12. Jahrhundert stammt und einst die Residenz der Familie Malaspina dello Spino Secco war. Das Castello di Malnido verteidigte das Handelsdorf von Villafranca. Heute prägen die Reste des Castello del Malnido gemeinsam mit der historischen Brücke das historische Zentrum. Am Zusammenfluss des Bagnone mit dem Magra liegen neben den Ruinen des Castello di Malnido die Überreste der Kirche San Niccolò. Von ihr sind nur noch der Glockenturm und einige weitere Teile erhalten. Die Kirche liegt am Verlauf der Via Francigena, die Villafranca In Lunigiana durchquert. Auch die Kirche Santa Maria Assunta in Groppofosco wurde zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert am Verlauf der Via Francigena erbaut. Das Museo Etnografico della Lunigiana befindet sich in einem Komplex alter Gemeinschaftsmühlen, die seit dem 15. Jahrhundert dokumentiert sind. Die Ausstellung ist in 13 Themenbereiche gegliedert und zeigt Gegenstände, Haushaltsutensilien, Arbeitsgeräte sowie magisch-schützende und religiöse Objekte aus der bäuerlichen Kultur der Lunigiana. Ergänzend bietet das Museum Außenrouten zur Erkundung von Dörfern, Burgen, Mühlen und Ölmühlen an. In einem angrenzenden Atelier können Schulen und Erwachsene das Weben praktisch an vorbereiteten Webstühlen erlernen.

Filetto, Wege und regionale Traditionen

Filetto bewahrt eine rechteckige Ortsstruktur mit rechtwinklig zueinander verlaufenden Straßen und zentralen Plätzen. Der Borgo degli Ariberti ist eine spätmittelalterliche Renaissance-Erweiterung des älteren Teils von Filetto. Ebenfalls dort wurde das Kloster der Hospitalbrüder des heiligen Johannes von Gott 1665 gegründet; es verfügte über ein Krankenhaus. Für eine aktive Perspektive auf die Umgebung beginnt die Route 20 der Lunigiana Bike Area im Selva di Filetto gegenüber dem Oratorio di San Genesio. Die Strecke ist 16 Kilometer lang und weist einen mittleren körperlichen Schwierigkeitsgrad auf. Geschichte und regionale Tradition begegnen Ihnen auch bei der Fiera di San Genesio, die jedes Jahr im Selva di Filetto stattfindet. Ihre Entstehung geht auf das 17. Jahrhundert zurück; zur Veranstaltung gehören Verkostungen traditioneller Spezialitäten der Lunigiana. Am 5. Dezember wird jedes Jahr im historischen Zentrum von Villafranca die Tradition des Falò di S. Niccolò begangen. Dabei wird ein gesegneter großer Holzstapel nahe dem Schloss verbrannt. Wenn Sie weitere Orte für Ihre Reiseplanung vergleichen möchten, finden Sie auch Caniparola, Licciana-Nardi, Filattiera, Casola In Lunigiana, Bagnone, Malgrate, Fivizzano und Pontremoli.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Massa-Carrara.

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