Cancelli: Santa Margherita, Balze und Wege durch den Wald
Unterkünfte in Cancelli
Cancelli eröffnet Ihnen zwei unterschiedliche Zugänge zu einem Aufenthalt in der Toskana: sakrale Kunst und Geschichte in Santa Margherita a Cancelli sowie Landschaftserlebnisse an den Balze und auf den Wegen in der Umgebung.
Santa Margherita a Cancelli: Kunst und Sakralgeschichte
Santa Margherita a Cancelli zählte zu den Suffragankirchen des Plebato von San Pietro a Cascia. Das einschiffige Innere besitzt zwei Kapellen sowie die Kapelle der Compagnia, die „Tinaia“ genannt wird. Dadurch erschließt sich der Bau nicht nur über seine äußere Erscheinung, sondern auch über eine klar gegliederte Innenausstattung. Zu den bemerkenswerten Details gehört eine Positivorgel aus dem Jahr 1697. Sie gehört zu den ältesten der Diözese von Fiesole. In der Kapelle der Compagnia del Corpus Domini befindet sich außerdem ein Fresko mit der Kreuzigung und Heiligen aus dem Jahr 1516. Das Werk erinnert an die Malerei von Andrea Del Sarto. Die beiden Jahreszahlen gehören zu unterschiedlichen Ausstattungsstücken: 1697 zur Positivorgel, 1516 zum Fresko.Die Balze: geschichtete Landschaft und geschützte Natur
Der landschaftliche Gegenpol liegt in den Balze. Die Area Naturale Protetta delle Balze ist als Gebiet des lokalen Naturschutzes in die regionale Liste der Schutzgebiete aufgenommen. Im Umfeld von Cancelli bestehen die Balze aus geschichteten Sand-, Lehm- und Kiesschichten. Ihre steilen vertikalen Wände erreichen bis zu etwa 100 m Höhe; hinzu kommen tiefe Schluchten. Entlang des Sentiero R24 lassen sich diese geologischen Formen aus der Nähe betrachten. Der Sentiero R24 führt am Fosso di Cetina entlang und verläuft an den Balze vorbei. Der Weg ist 4.200 m lang; als Gehzeit sind 02:45 angegeben. Eine andere Wegcharakteristik bietet der Sentiero R24A: Er ist ausschließlich zu Fuß begehbar und führt durch einen Mischwald aus Flaumeiche, Zerreiche und Steineiche.Wege in Richtung Vallombrosa
Auch die Umgebung von Cancelli führt in eine stärker kulturgeschichtlich geprägte Waldlandschaft. Ein gut ausgeschilderter, knapp 5 km langer Rundweg verläuft durch Waldkapellen in der Foresta di Vallombrosa, die mit den Lebensorten des heiligen Giovanni Gualberto verbunden sind. In Vallombrosa umfasst ein weiterer Weg die Scala Santa und führt weiter zum Paradisino. Dieses Gebäude diente Eremitenmönchen; von seiner Terrasse aus bietet sich ein schöner Blick über das Tal. Für die Orientierung vor Ort ist außerdem die Strada comunale della Castellina relevant: Sie verbindet Cancelli mit Montanino. Der Sentiero R24 erreicht Pian di Tegna an dieser Straße. Für weitere Ortsvergleiche können Sie außerdem [San Donato Fronzano](San Donato Fronzano), [Donnini](Donnini), [Fornaci Incisa](Fornaci Incisa), [Vallombrosa](Vallombrosa), [Tosi](Tosi), [Tallini](Tallini) und [Sant'ellero](Sant'ellero) ansehen.Zur übergeordneten Reiseübersicht: Reggello.
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