Buti zwischen Monte Pisano, Kultur und Olivenlandschaft

Am östlichen Hang des Monte Pisano und am Ufer des Rio Magno liegt Buti inmitten von Kiefern- und Kastanienwäldern. Der Ort verbindet damit eine klar erkennbare Berg- und Waldlandschaft mit Bauwerken, Festen und kulinarischen Traditionen. Wenn Sie für Ihre Toskana-Reise Kultur, Natur und regionale Küche miteinander verbinden möchten, finden Sie in Buti mehrere eigenständige Anknüpfungspunkte.

Kultur zwischen Kirche, Theater und Burgen

Zu den bemerkenswerten Bauwerken gehört die Chiesina di Santa Maria della Neve. Sie wurde vermutlich zwischen dem 11. und 12. Jahrhundert im pisanisch-romanischen Stil erbaut und bewahrt Fresken aus dem 18. Jahrhundert, die Pietro Giarrè zugeschrieben werden. Ebenfalls zum kulturellen Bild des Ortes gehört die romanische Kirche San Francesco. Im Herzen von Buti befindet sich die Villa Medicea. Darüber hinaus überragt das Castel Tonini den Ort. Das Teatro Francesco di Bartolo entstand 1842, besitzt einen hufeisenförmigen Grundriss und gilt als typisches Beispiel für ein italienisches Theater. Nach seiner Wiedereröffnung im Jahr 1987 verfügt es über 220 Plätze. Diese unterschiedlichen Bauwerke machen Buti nicht zu einem Ort mit nur einer historischen Sehenswürdigkeit, sondern zu einem Reiseziel mit sakraler, herrschaftlicher und bürgerlicher Architektur.

Wege am Monte Pisano

Der Sentiero CAI 148 beginnt in Buti, führt zum Castel di Nocco und verläuft anschließend durch Wald nach Roncali, Col di Cincia und Galera. Für eine aktive Tagesgestaltung stehen außerdem Wege zum Wandern und Nordic Walking sowie Routen für Mountainbike-Touren in den Bergen von Buti zur Verfügung. Die Verbindung aus einem benannten Wanderweg und weiteren Angeboten für unterschiedliche Fortbewegungsarten macht den Ort auch für Reisende interessant, die Kultur nicht an jedem Tag in den Mittelpunkt stellen möchten. Zur Landschaft gehört das geschützte Gebiet Stazione Relitta di Pino Laricio. Es wurde eingerichtet, um ein Reliktbiotop der Korsischen Kiefer (Pinus laricio) zu schützen. Damit besitzt die Natur rund um Buti neben den allgemein prägenden Kiefern- und Kastanienwäldern auch einen ausdrücklich benannten Schutzgegenstand.

Feste, Küche und überlieferte Bräuche

Der Palio di Sant’Antonio findet jedes Jahr im Januar statt. Während des Palio servieren örtliche Restaurants auf dem Platz Trippa alla butese; das Rezept enthält Hackfleisch. Auch das Olivenöl gehört zur lokalen Identität: In Butis Olivenhainen wird seit Jahrhunderten natives Olivenöl extra produziert, das Bestandteil jedes lokalen Gerichts ist. Eine weitere überlieferte Kulturform ist I Maggi, eine Tradition des gesungenen Rezitierens, die in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts unter den Landarbeitern in den Olivenhainen entstand. Der Frantoio Rossoni ergänzt dieses Bild als architektonischer Komplex aus zwei Baukörpern zwischen der Via Paola da Buti und dem Rio Magno. Wenn Sie anschließend einen weiteren Ort entdecken möchten, können Sie [Cascine-La Croce](Cascine-La Croce) aufrufen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pisa.

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