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Castiglioncello

Unterkünfte in Castiglioncello

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Küstenlandschaft, Buchten und ein besonderer Kulturort

Castiglioncello liegt auf einem grünen Vorgebirge, das sich in das Tyrrhenische Meer vorspringt. Für Sie entsteht dadurch ein Reiseziel, in dem Küstenlandschaft, Badeplätze und Kulturgeschichte eng nebeneinanderstehen. Die Baia del Quercetano besitzt einen Sandstrand zwischen zwei Klippen. Dort bietet Bagni Quercetano einen ausgestatteten Strand mit Sonnenschirmen und Liegestühlen, zwei Sonnenterrassen sowie zwei Holzplattformen am Meer. Eine andere Küstenseite zeigt Le Forbici: Die kleine Kiesbucht liegt inmitten der mediterranen Macchia und wird durch klares, kristallklares Wasser geprägt. Zu Le Forbici gehört außerdem eine Badeanstalt mit Salzwasserpool direkt über dem Meer. Wenn Sie beim Aufenthalt unterschiedliche Küstenformen vergleichen möchten, stehen damit ein Sandstrand zwischen Klippen und eine kleinere Kiesbucht mit eigener Badeanlage als klar unterscheidbare Orte zur Verfügung.

Vom Küstenweg bis zu den Meeresgründen

Der Küstenweg von Rosignano Solvay nach Castiglioncello ist 6 Kilometer lang. Vom Jachthafen führt eine ebene Strecke an den Stränden entlang und erreicht Castiglioncello in etwa 20 Minuten zu Fuß. Auch unter der Wasseroberfläche besitzt der Küstenabschnitt eine besondere Prägung. Die Meeresgründe vor Castiglioncello weisen ein Korallenriff- beziehungsweise Coralligen-Habitat auf, das mit der marinen Biodiversität verbunden ist. Im weiteren Küstenabschnitt zwischen Chioma und Castiglioncello ziehen die artenreichen Meeresgründe viele Anhänger des Schnorchelns und Tauchens an.

Archäologie, Malerei und historische Gebäude

Die Geschichte des Ortes reicht weit zurück. Ausgrabungen in weiten Teilen des heutigen Zentrums legten mehr als 300 Gräber frei, die zwischen dem Ende des 4. und dem Beginn des 1. Jahrhunderts v. Chr. datieren. Ausgewählte Fundstücke aus dieser Nekropole zeigt das Museo Archeologico Nazionale di Castiglioncello. Dazu gehört eine Alabasterurne aus dem 2. Jahrhundert v. Chr., die die Asche von Velia Cerinei enthielt. Das Museum wurde 1914 in Form eines hellenistischen Tempels errichtet. Castiglioncello ist außerdem mit der italienischen Malerei des 19. Jahrhunderts verbunden. Telemaco Signorini, Giuseppe Abbati, Odoardo Borrani, Raffaello Sernesi und Giovanni Fattori hielten sich zwischen 1861 und 1870 längere Zeit hier auf. Sie stellten die ursprüngliche und wilde Naturlandschaft der Gegend dar. Diese Verbindung von Landschaft und Kunst macht den Ort auch für Sie interessant, wenn Sie einen Küstenaufenthalt mit kulturgeschichtlichen Eindrücken verbinden möchten. Auf dem Vorgebirge errichtete Cosimo de’ Medici im 16. Jahrhundert einen Turm zur maritimen Verteidigung, der von einer kleinen Garnison besetzt wurde. Gegenüber entstand eine dem heiligen Sant’Andrea geweihte Kapelle für die Soldaten und die wenigen Bewohner der Umgebung. Das Castello Pasquini stammt aus dem Jahr 1889. Es ist Eigentum der Gemeinde Rosignano und Sitz des Kulturvereins Armunia, der Theater-, Tanz- und Kulturaktivitäten in der Region fördert.

Feste, Filmgeschichte und Orientierung

Zwischen dem Jachthafen von Castiglioncello und Calafuria wurden einige Szenen des Films Il Sorpasso von Dino Risi gedreht. Die historische Festa del Pesce findet jedes Jahr im Juni in Castiglioncello statt; im Frühling findet außerdem das Foodies Festival in Castiglioncello und den angrenzenden Ortsteilen statt. Für die Anreise halten Busse von Autolinee Toscane aus Livorno und anderen Küstenorten der Provinz an der Piazza della Vittoria oder am Bahnhof von Castiglioncello.

Weitere Ziele entdecken: Gabbro, Acquabona, Rosignano Solvay, Mazzanta, Vada, Nibbiaia

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rosignano Marittimo.

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