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Moncioni – Pinetum, Geschichte und ein leichter Waldrundweg

Unterkünfte in Moncioni

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Moncioni zwischen Pinetum und Geschichte

Moncioni verbindet eine markante Landschaftslage mit historischen Spuren und gut unterscheidbaren Erlebnissen. Beim Ort liegt das Pinetum an den zum Valdarno ausgerichteten Hängen der Monti del Chianti, auf einer Höhe von 540 bis 568 Metern. Dazu kommen ein leichter Rundweg durch die Wälder, eine kleine Kirche mit Gemälden aus dem 17. Jahrhundert und Zeugnisse einer mittelalterlichen Befestigung.

Pinetum und Landschaft

Das Pinetum di Moncioni ist eine bedeutende Sammlung exotischer und nicht exotischer Nadelgehölze aus dem 19. Jahrhundert. Das Schutzgebiet wurde eingerichtet, um diese Sammlung zu erhalten und aufzuwerten. Die Höhenlage und die Ausrichtung der Hänge zum Valdarno geben dem Ort einen klaren landschaftlichen Rahmen, ohne dass seine Geschichte nur als Hintergrund erscheint. Eine konkrete Möglichkeit, die Umgebung zu Fuß kennenzulernen, bietet der Rundweg „Anello – Moncioni – Monte Muro – Moncioni –“. Die leichte Route führt durch die Wälder in der Nähe von Moncioni. Auf dem Kamm in Richtung Monte Muro erreicht sie an ihrem höchsten Punkt etwa 780 Meter. Damit beschreibt die Strecke einen eigenen Landschaftsraum oberhalb der Ausgangslage des Pinetums: Der Rundweg führt nicht nur durch Wald, sondern auch auf einen Kamm mit deutlich höherem Punkt.

Villenpark und historische Zeugnisse

Die Villa Gaeta ist eine Villa aus dem 17. Jahrhundert, die Mitte des 19. Jahrhunderts im viktorianischen Eklektizismus umgebaut wurde. Ihr Park wurde in eine Sammlung von Nadelgehölzen aus aller Welt umgestaltet. Im Rahmen eines Künstlerresidenzprojekts werden dort jeden Sommer aufstrebende Künstler beherbergt. Architektur, Garten und zeitgenössische Kunst bilden hier drei verschiedene Ebenen eines kulturellen Ortes. Auch die Ortsgeschichte lässt sich an mehreren konkreten Spuren ablesen. Das Castello di Moncioni ist in einem Dokument vom 25. März 1084 erwähnt, das im Archiv der Badia di Coltibuono aufbewahrt wird. Später ging der Besitz als Lehen an die Grafen Guidi über. Der beim Betreten des Borgo sichtbare Glockenturm war Teil der alten Befestigungsmauer. In der kleinen Kirche Santa Maria Assunta in Moncioni befinden sich außerdem Gemälde aus dem 17. Jahrhundert.

Öffentliche Nutzung und weitere Orientierung

Für den Bereich sieht das Planungsrecht von Montevarchi vor, die öffentliche Nutzung unter Rücksicht auf den Schutz des historischen Gartens zu gewährleisten. Diese Vorgabe gehört zur heutigen Einordnung des Ortes: Der Garten ist nicht nur eine historische Anlage, sondern zugleich ein Bereich, dessen Nutzung mit seinem Schutz verbunden bleibt. Wenn Sie neben Moncioni noch einen weiteren Ort vergleichen möchten, können Sie auch Mercatale Valdarno aufrufen. So lässt sich die weitere Auswahl Ihrer Unterkunft in einem größeren Reisezusammenhang treffen, ohne die besonderen Themen von Moncioni aus dem Blick zu verlieren.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Montevarchi.

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