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Carbonifera – Strand, Dünen und Küstengeschichte

Unterkünfte in Carbonifera

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Carbonifera verbindet einen weitläufigen Küstenraum mit feinem Sand, Dünen, geschützter Natur und einer Geschichte, die bis zur früheren Kohlewirtschaft reicht. Wenn Sie für Ihren Aufenthalt in der Toskana Strandtage mit Landschaft und einem klar erkennbaren historischen Bezug verbinden möchten, bietet dieser Ort mehrere unterschiedliche Anknüpfungspunkte.

Strand und geschützte Küstenlandschaft

Carbonifera gehört zu den genannten Strandorten des Parco Costiero della Sterpaia. Dieser Küstenpark erstreckt sich über etwa 296 Hektar in dem weiten Golf zwischen Piombino und Follonica. Die Nutzung des Parco Costiero della Sterpaia ist kostenlos. Im Parco Naturale della Sterpaia gibt es außerdem einen 8 Kilometer langen Strand, davon 6 Kilometer freien Strand. Für die Landschaft prägend sind heller, feiner Sand und ein schmaler Dünenstreifen. In den ausgedehnteren Dünen finden sich Teilbereiche eines Küstenkiefernwaldes. Die Schutzfunktion ist Teil der Geschichte des Gebietes: 1998 wurde die Sterpaia in das Schutzgebietssystem der Region Toskana aufgenommen, und zwar als Anpil, ein lokales Naturschutzgebiet beziehungsweise „Area naturale protetta di interesse locale“. Diese Kategorie für Parks und regionale Schutzgebiete ist durch das Gesetz Nr. 49 vom 11. April 1995 vorgesehen. So begegnen Sie hier nicht nur einem Strand, sondern einem ausdrücklich geschützten Küstenraum.

Strand, Parken und Essen in Carbonifera

In der Località Carbonifera gibt es in der Nähe des Parkplatzes „Carbonifera 1“ einen ausgestatteten Strand und ein Strandbad. Am Strand stehen kostenpflichtige Parkplätze für Autos und Wohnmobile zur Verfügung. Ebenfalls in der Nähe dieses Parkplatzes befinden sich zwei Restaurants. Damit liegen die dokumentierten Angebote des Ortes eng am Strandbereich: Sie können den Küstenaufenthalt mit einem Strandbad, einem Restaurantbesuch und der vorhandenen Parkmöglichkeit verbinden.

Torre Carbonifera und die Geschichte der Kohle

Ein eigener Akzent ist die Torre Carbonifera, ein Turm aus dem 19. Jahrhundert. Sein Name verweist auf seine Funktion als kommerzieller Anlandungsplatz. Die historische Verbindung zur Montanwirtschaft wird durch die Eisenbahn greifbar, die an der Torre Carbonifera endete und Kohle von den Minen von Montebamboli bis zum Meer transportierte. Wer bei einem Strandtag auch nach Spuren der regionalen Wirtschafts- und Verkehrsgeschichte sucht, findet hier deshalb ein konkretes historisches Thema direkt im Ortsnamen und am Turm.

Boote und maritime Nutzung

Carbonifera hat neben dem Strand auch eine dokumentierte Seite für den Wassersport. Der Circolo Nautico Carbonifera verfügt über etwa 319 Liegeplätze für Boote mit einer Länge von 6,5 bis 8 Metern. Mitglieder und Nichtmitglieder können dort Liegeplätze im Wasser und an Land für unterschiedlich lange Zeiträume mieten. Zu den genannten Einrichtungen gehören Parkplätze, ein Kran, eine Slipanlage, Trinkwasser und Strom an der Kaimauer. Die maritime Geschichte reicht weiter zurück: 1970 entstand an der Mündung des Fosso Valnera unter dem Schutz des Riffs ein Zufluchtsort für kleine Boote. Damit stehen in Carbonifera Strand, Küstenökologie, historische Hafenfunktion und heutige Bootsnutzung nebeneinander, ohne dass der Ort auf nur eine Urlaubsform festgelegt werden muss. Zur weiteren Orientierung können Sie außerdem Fiorentina, Riotorto, Populonia und Viticcio ansehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Piombino.

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