Mercatale in der Toskana
Unterkünfte in Mercatale
Mercatale zeigt eine stille, geschichtsträchtige Seite der Toskana: Der historische Ortskern entwickelte sich als Zentrum des Austauschs zwischen den nahegelegenen Burgen. Dazu kommen Wege durch Felder und Weinberge, Ausblicke über das Greve-Tal sowie eine regionale Olivenölkultur, die seit der Römerzeit belegt ist. Für Sie entsteht so ein Reiseziel, in dem sich Kultur, Landschaft und kulinarische Tradition auf überschaubare Weise verbinden lassen.
Historische Spuren im Ort
Mehrere Bauwerke geben Mercatale ein deutliches historisches Profil. Die Cappella dei Marcellini wurde Ende des 17. Jahrhunderts errichtet und besitzt ein von sichtbaren Rippen gegliedertes Kuppeldach. Die Cappella San Girolamo ai CofferI ist ein Gebäude aus dem 17. Jahrhundert; über der Tür befindet sich das marmorne Wappen der Familie Valdesi. Die Chiesa di Santa Maria a Mercatale wurde 1786 errichtet und 1839 wiederaufgebaut. Diese unterschiedlichen Bauzeiten machen sichtbar, dass sich die Ortsgeschichte nicht auf eine einzige Epoche beschränkt. Auch Castello Il Palagio wird bereits im Jahr 1252 erwähnt. Die Torre di Luciana ist ein altes Herrenhaus mit einem mächtigen Turm und überblickt das Greve-Tal. An der Torre di Luciana richtete die Universität Siena ein astronomisches Observatorium ein. Damit reicht das Spektrum der historischen Bezüge von mittelalterlichen Erwähnungen bis zu einer späteren wissenschaftlichen Nutzung.Wege durch Weinberge und Hügellandschaft
Eine Route führt von Mercatale aus durch Felder und Weinberge und bietet Ausblicke über das Greve-Tal bis zum Pratomagno und zum Apennin. Sie beginnt an der Piazza Vittorio Veneto und führt über die Via Gramsci aus dem Ort hinaus. Auf der Route ist der Fahrzeugverkehr im Allgemeinen gering. Für einen Spaziergang mit Landschaftsblick lässt sich der Ausgangspunkt damit klar benennen, ohne den Ort nur als historische Kulisse zu betrachten. In der Umgebung von Mercatale dauert die Wanderung auf dem Anello di Calcinaia etwa vier Stunden. Der Anello di Calcinaia führt durch Wälder und Weinberge, bevor er in den Terzona-Weg Nr. 451 einmündet. Eine längere Alternative ist eine 28 Kilometer lange Route mit 550 Höhenmetern, die in Mercatale Val di Pesa beginnt. Sie können damit zwischen einer etwa vierstündigen Wanderung, einer Route mit eindeutigem Ortsbeginn und einer deutlich längeren Strecke unterscheiden, ohne die verschiedenen Wege miteinander zu vermischen.Olivenöl und lokale Feste
Die Olivenölproduktion in Mercatale ist seit der Römerzeit belegt. Mercatale Val di Pesa ist im März jedes Jahres Schauplatz der Ausstellung und des Marktes „Mercantolio olio D.O.P. Chianti Classico“. Einen weiteren kulinarischen Bezug bildet die von der Casa del Popolo in Mercatale in Val di Pesa organisierte Festa della Fettunta e Olio Nuovo, die ihre 24. Ausgabe erreicht hatte. Zu dieser Festa gehörte ein traditionelles Mahl mit lokalem nativem Olivenöl extra und typischen toskanischen Gerichten. Für Ihre Reiseplanung sind dies konkrete Anlässe, die Landschaft und regionale Esskultur miteinander verknüpfen.Weitere Orte zur Orientierung
Wenn Sie Mercatale mit weiteren Orten derselben übergeordneten Umgebung vergleichen möchten, können Sie auch Montefiridolfi (Montefiridolfi), Ponte Rotto (Ponte Rotto), Bargino (Bargino), San Pancrazio (San Pancrazio), La Romola (La Romola) und Cerbaia (Cerbaia) entdecken.Zur übergeordneten Reiseübersicht: San Casciano In Val Di Pesa.
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