Zum Inhalt

Poggio Alla Croce – Wandern, Kulturerbe und Erinnerungswege

Unterkünfte in Poggio Alla Croce

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.
Poggio Alla Croce verbindet unterschiedlich lange Rundwege mit historischen Orten, Waldlandschaften und Wegen der Erinnerung. Die Auswahl reicht von einer leichten, etwa einstündigen Tour bis zu einem 21 Kilometer langen Rundweg mit mittlerem Schwierigkeitsgrad. Dazu kommen Wege zu einer Pieve, einem Castello, einer alten Abtei und sichtbaren Klosterruinen. So lässt sich der Aufenthalt in der toskanischen Landschaft nach Interesse und gewünschtem Wanderrhythmus gestalten.

Rundwege für unterschiedliche Tagespläne

Der Anello Poggio Citerna beginnt und endet in Poggio alla Croce. Mit einer Länge von 2,3 Kilometern, dem Schwierigkeitsgrad leicht und einer Dauer von etwa einer Stunde bietet er eine klar überschaubare Route. Ebenfalls in Poggio alla Croce beginnen und enden der Anello San Polo sowie der Anello Poggio alla Croce – Monte Scalari. Der Anello San Polo ist 21 Kilometer lang und weist einen mittleren Schwierigkeitsgrad auf. Der Anello Poggio alla Croce – Monte Scalari ergänzt die Routenauswahl um Ausblicke auf das Valdarno und das Chianti. Die Routen beginnen und enden jeweils in Poggio alla Croce.

Kirchen, Burgen und Klostergeschichte am Weg

Der Anello San Polo führt zur Pieve di San Miniato a Rubbiana, deren Ursprünge auf das Jahr 1077 datiert werden. Der Anello Celle erreicht über den CAI-Weg Nr. 23 das Castello di Celle. Auf derselben Route liegt die Badia Montescalari, eine vallombrosanische Abtei aus den ersten Jahrzehnten des 11. Jahrhunderts. Auch der Anello Poggio Citerna verbindet die Landschaft mit sichtbaren Spuren früherer Geschichte. Am Poggio Citerna führt er an den Ruinen eines Frauenklosters aus dem 13. Jahrhundert vorbei. Diese Ziele unterscheiden die Wege voneinander: Je nach Route stehen eine Pieve, ein Castello, eine Abtei oder die Ruinen eines Klosters im Mittelpunkt.

Wald, Aussicht und Erinnerung

Der Anello Pian d’Albero führt durch Kastanienwälder und erreicht eine Aussichtsterrasse über das obere Valdarno und den Pratomagno. Zugleich besitzt diese Route eine historische Dimension. Am Pian d’Albero passiert sie einen Gedenkstein, der an ein nazifaschistisches Massaker vom 20. Juni 1944 erinnert, bei dem 37 Menschen ums Leben kamen. Diese Geschichte greift auch der Sentiero della Memoria auf. Er beginnt in Poggio alla Croce und zeichnet die Geschichte der Brigata Sinigaglia sowie des Massakers von Pian d’Albero nach. Der Weg ergänzt die landschaftlichen und baulichen Sehenswürdigkeiten um einen ausdrücklich erinnerungskulturellen Schwerpunkt. Zum örtlichen Veranstaltungsleben gehörte am Mittwoch, dem 24. Juli, ein Abend mit Italo Baldini auf der Piazza del Giaggiolo in Poggio alla Croce. Im Rahmen der 23. Ausgabe von „Estate al Poggio“ stand das Thema „Poggio alla Croce nella prima metà del ’900“ im Mittelpunkt. Die Veranstaltung wurde vom Comune di Greve in Chianti betreut und von der S.M.S. Poggio alla Croce organisiert.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Incisa In Val D'arno.

Anzeige
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.