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Traversa – Geschichte, Wege und Kultur

Unterkünfte in Traversa

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Traversa in der Toskana verbindet dokumentierte Baugeschichte, historische Verkehrswege und ein Sportprogramm mit Wandern, Mountainbiking und Laufen. Wenn Sie für Ihre Reise kulturelle Eindrücke und aktive Tage miteinander verbinden möchten, finden Sie hier unterschiedliche Anknüpfungspunkte: von der Chiesa di San Jacopo alla Traversa über den Deutschen Soldatenfriedhof am Futa-Pass bis zu Routen durch die Landschaft.

Anreise und Wege durch Traversa

Die Anfahrt über die Autobahn A1 führt über die Ausfahrt Pian del Voglio und weiter über den Futa-Pass, Traversa und Covigliaio. Auf der Route von Pian del Voglio nach Barberino di Mugello erreicht man Traversa vom Ortsteil Bruscoli aus nach etwa 7 km auf der Provinzstraße 59. Diese beiden dokumentierten Anfahrtsbeschreibungen geben Ihnen unterschiedliche räumliche Bezugspunkte für die Suche nach einer Unterkunft und für die Einordnung des Ortes. Auch die historische Entwicklung von Traversa steht eng mit Verkehrswegen in Verbindung. Nach der Eröffnung der Futa-Straße verlagerten sich wirtschaftliche Aktivitäten und Verkehrsverbindungen zu dieser neuen Verkehrsachse. Ein im 18. Jahrhundert dokumentierter Straßenverlauf führte vom Futa-Pass über Traversa und Covigliaio, verlief am Sasso di Castro vorbei, umrundete den Monte Beni und erreichte Pietramala. Die historische Osteria della Traversa bestand bereits im 18. Jahrhundert.

Kirchen, Schloss und lokale Geschichte

Die Chiesa di San Jacopo alla Traversa ist durch mehrere Bauphasen geprägt. Die Entscheidung zum Bau der neuen Kirche fiel 1786, errichtet wurde sie 1788. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde sie mit einem Vorbau und Glasfenstern mit Bilddarstellungen umgestaltet, die von den Fornaci Chini aus Borgo San Lorenzo gefertigt wurden. In den ersten Jahren desselben Jahrhunderts wurden außerdem das Eingangsportal und der Vorbau von Menghino Tinti nach einem Entwurf von Enrico Lusini ausgeführt. Südlich der Bologneser Straße steht in Traversa ein Schloss, das Ende des 19. Jahrhunderts von den Visconti aus Cremona wahrscheinlich auf den Resten eines alten Turms errichtet wurde. In seiner Nähe befindet sich ein kleines, der Santissima Annunziata gewidmetes Oratorium. Es bewahrt einen wertvollen Dekorationszyklus der Manufaktur Chini aus Borgo San Lorenzo. Die Familie Gerini besaß das Castello della Traversa und war Patronin des angrenzenden Oratorio della Santissima Annunziata.

Wandern, Sport und Landschaft

Für aktive Tage gehört in Traversa der Komplex „Area Verde Attrezzata“ zum örtlichen Angebot; er wurde mit Unterstützung der Gemeinde Firenzuola errichtet. Der Rundweg Anello di Traversa führt zu Abschnitten der Via Flaminia und kehrt auf einer kürzeren Wanderstrecke zum Ausgangspunkt zurück. In der näheren Umgebung steht auf dem Gipfel des Sasso di Castro in 1300 m Höhe ein vollständig von Solarpaneelen beleuchtetes Kreuz. Seine beleuchtete Silhouette ist vom gesamten Tal aus zu sehen. Zum örtlichen Sportprogramm gehört außerdem eine Berg-Triathlonstaffel mit Reiten, Mountainbiking und Laufen. Hinzu kommt eine 10 km lange semiwettbewerbliche Laufveranstaltung, die am letzten Sonntag im Juli stattfindet. Diese Kombination macht die Auswahl der Reisetage besonders dann interessant, wenn Sie historische Orte mit Bewegung im Freien verbinden möchten. Wenn Sie Traversa als Standort Ihrer Unterkunft in Betracht ziehen, können Sie die Entscheidung an diesen beiden Schwerpunkten ausrichten: an den historischen Bauwerken und Verkehrswegen oder an den dokumentierten Wander- und Sportangeboten. Wenn Sie Ihre Suche auf einen weiteren Ort ausdehnen möchten, können Sie auch Bruscoli ansehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Firenzuola.

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